....wird es in Zukunft heißen, wenn dieses Blog wiederbelebt wird.
Ich werde nicht nach Mukojima radeln (Obwohl? Wär ja mal was !)
Das Blog soll wiederbelebt werden, weil sich in und um Cabanyal dramatische Dinge tun: Das Kulturministerim in Madrid stellt sich schützend vor das Viertel, die Bürgermeisterin reißt - mithilfe brutaler Polizeieinsätze weiter ab.
Da tut neue und erweiterte Internationale Solidarität gut !
Mukojima ist ein Stadtteil von Tokio mit kleinen, historischen Häusern, einer bunt gemischten Bevölkerung traditionell hier lebender Familien, Künstlern, Studenten und Hinzugezogenen, vom Abriß bedroht... . Zwischen Ottensen in Hamburg und Mukojima besteht seit über 12 Jahren eine enge Beziehung des Austausches von Informationen über Stadtplanung, von Kunstausstellungen und sozialen Kontakten. Seit 20 Jahren besucht man sich auch gegenseitig und seit 20 Jahren trifft sich einmal im Monat eine Gruppe Japaner und Deutscher in Ottensen, die diese Freundschaft pflegen und organisieren.
Dieser Gruppe blieb die "neuere" Freundschaft zwischen Ottensen und Cabanyal nicht verborgen. Sie interessierte sich auch für diesen Stadtteil mit ähnlichen Strukturen, Problemen und Perspektiven und berichteten ihren japanischen Freunden in Mukojima davon. Aus diesem weltumspannenden Dreiecksverhältniss hat sich nun die etwas verrückte Idee einer gemeinsamen Konferenz über historischen Viertel, ihre spezifischen Bedrohungen und Chancen, über Stadtplanung und sozialen Widerstand gegen Abriss und für Sanierung entwickelt.
Deshalb also nun Cabanyal-Ottensen-Mukojima!
10.04.10
Cabanyal, Ottensen-und Mukojima....
12.06.08
Retter mit starken Waden
Das beindruckende Werk von Patricia und Maria Jesus nebst Infotafel von Burkhart
Wochenblatt Altona, 11. Juni 2008
(Ein Klick auf den Artikel - und man kann es lesen.)
Un salvador de gemelos fuertes
"Primero, quitadme la bici de la vista y llevadla para mi a mi casa, no quiero ir con ella ni un metro mas", estas eran las primeras palabras de Peter Schwanewilms al llegar con la bicicleta desde El Cabanyal, un barrio en la ciudad de Valencia, a Ottensen despues de haber recorrido 2.500 kilometros en dos meses. "Con la parte deportiva no tuve problemas, pero psicologicamente si que fue duro de vez en cuando", pudo reportar el. Peter comenzo su tour el 5 de abril sin haber entrenado antes. Entre la meta y su lugar de arranque estaban espana, los pirineos, francia, mucho sol, medio dia de lluvia, algun que otro dolor y el dia en el que el cicilista cumplio 59 años. Dentro de su equipaje Peter tuvo una cuerda solidiaria roja de 5 metros, con el que conecto el barrio El Cabanyal de Valencia y su "gemelo aleman" Ottensen en Hamburgo. Porque al igual que el pintoresco barrio de Valencia, Ottensen estaba amenazado por la contruccion de la "City West" hace 30 años.Ottensen se convirtio ahora en uno de los lugares mas atractivos de Hamburgo. Peter saco fotos desde muchos lugares de sus etapas a lo largo de su viaje y asi conecto a ambos barrios con la cuerda roja. Esto se puede ver y leer en su blog www.cabanyal-ottensen.blogspot.com .
El Cabanyal tambien juega en la Altonale artistica un rol importante, un festival que se celebra cada anyo en Ottensen. Porque dos artsitas de Valencia, Patricia Gomez y Maria Jesus Gonzalez expusieron unas estampas en tela de las casas amenazadas de El cabanyal alli.
05.06.08
Buxtehude - Hamburg, 25km, gesamt 2503 km
04.06.08
Buxtehude, 0km
Ick bün all doa! Fast zumindest und ohne "Double". Und gestern noch das Glück, den "Tornado" und den anschließenden Regen in Hamburg in Stade überleben zu können, ohne nass zu werden.
Die sachliche Bilanz : keinen Tag Regen, keine Reifenpanne, keinen Unfall, nichts Wichtiges verloren oder gestohlen, ... .
Und Eindrücke, und Einsichten, und Glückmomente, und gelegentliche Verzweiflungen, und.... .
03.06.08
Zeven - Buxtehude, 36km, gesamt 2478km
Bremen - Zeven, 48km, gesamt 2442 km
Rom, Kiew,... alles angesichts der bisherigen 2442 km nicht so weit. Ich hab mich trotzdem erstmal für Zeven entschieden.
Ottensen ist nah: In Zeven habe ich Brigitte Abramowski und Michael Sandmann vom Stadtteilarchiv Ottensen getroffen. Einfach so und zufällig. Welche Freude, welche Freude...!
01.06.08
Nienburg - Bremen, 68km, gesamt 2394 km
30.05.08
Hameln - Minden, 42 km, gesamt 2326 km
Die Deutschlandquerung wird zur Heimatour: In Hameln bin ich geboren, ich war seit Jugendtagen nicht mehr da, die Erinnerung ist schwach. Wo lag der Schrebergarten des Onkels und der Tante? Aber alle Städtchen, die ich heute gestreift habe, kenne ich von den Ortshinweisschildern der vielen Fahrten vom Emsland nach Hameln zu Onkel Walter und Tante Gitti (die mit der Torte !). Und ab der Porta Westfalica wandelt sich plötzlich die Landschaft. Der Blick geht in die heimatliche Norddeutsche Tiefebene ( jetzt wirklich keine gar Anhebungen oder gar Berge mehr!) und fast kommt schon Hamburg in den Blick.
29.05.08
Höxter- Corvey, 3 km, gesamt 2284 km
Habe ich schon mal geschrieben, dass mich auf dem ganzen Weg von Spanien durch Frankreich bis an die Weser großartige Kathedralen, ehrwürdige Klöster, Papstpaläste, versteckte Kirchlein und Dorfkirchtürme begleiten, die alle eine ähnliche Sprache sprechen. Nun also "Corvey".
Irgendwie ist das Bestandteil der europäischen Identität. Natürlich nicht allein. Dazu kommen noch u.a. die Römer (die auch immer dabei waren auf der Tour), die Aufklärung, die internationale Arbeiterbewegung, der Euro - und die Champions League (da sind dann auch die Türken dabei).
28.05.08
Hannoversch Münden - Höxter, 57km, gesamt 2281km
Was wahrscheinlich 100 Tausende im Sommer erfahren (und Hunderte schon jetzt), weiß ich jetzt auch: Der Weserradweg ist ganz große Klasse: begleitet von schönen Höhenzügen, durch feine Dörfer und (Fachwerk-)Städtchen, gut ausgeschildert. Dabei immer in Tal und wenig anstrengend. Heute traf ich einen 82jährigen, der unterwegs war von Hamburg nach Kassel. Dass er dabei (fast) genauso viel Kilometer täglich zurücklegt wie ich, ist allerdings ein wenig ernüchternd. Aber wenn ich das bis 82 durchhalte oder gar steigern kann.... .
Es sind auffällig viele Männergruppen unterwegs. Muss irgendwas für sich haben!
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